26.10.2020

Abenteuer im Escape-Room

Mia Littmann, Preisträgerin im Geschichtenwettbewerb, berichtet


Am 18. September 2020 feierte ich meinen Geburtstag im Escape-Room mit dem Gutschein, den ich beim Geschichtenwettbewerb gewonnen hatte.
Der Escape-Room in Hameln ist unter der Münsterkirche im Kirchenkeller. Wir haben davor gewartet, dann kam aus dem Keller eine Nonne. Sie erklärte allen noch einmal, was man im Escape-Room macht. Man wird in einem Raum eingesperrt und muss Schlüssel, Zahlencodes und versteckte Notizen finden, um ein Rätsel zu lösen und so wieder herauszukommen. Dafür hat man eine Stunde Zeit. Davor kriegt man eine Geschichte erzählt, damit man weiß, was man herausfinden muss. Wir befanden uns in der Zeit des Rattenfängers und es verschwanden Kinder in der Stadt. Die Nonne glaubte, dass ein Mann, dem sie schon länger nachspionierte, mit dem Rattenfänger unter einer Decke steckte. Wir hatten eine Stunde Zeit um herauszufinden, ob das stimmte. Ich fand den ersten Schlüssel. Er lag in einer kleinen Kiste. Als ich sie öffnete, krabbelte eine mittelgroße schwarze Gummispinne heraus. Ich habe mich erschreckt, denn sie saß auf meiner Hand. Unter der Spinne lag der Schlüssel. Die Holzkiste stand auf einem dunklen Ebenholzregal. Neben der Tür war noch ein Regal. Auf der anderen Seite der Tür stand eine schwere Holztruhe mit einem Zahlenschloss und einem Schlüsselschloss. Auf der Truhe standen zwei Holzkisten, eine kleine und eine große. Die große hatte ein Schloss, die kleine nicht. In der kleinen Kiste lagen viele Schlüssel. Nur einer davon passte in die große Truhe. In der Mitte des Raumes stand noch eine Truhe mit fünf Schlössern. Gegenüber der Truhe stand noch eine. Daneben lag eine Decke mit einer Stoffratte darauf. An der Wand stand eine Art Schreibtisch und ein dreibeiniger Stuhl. Es gab auch noch eine Kommode mit einem Schachfeld und einem Brief darauf. Meine Freundin drehte an einem der Zahlenschlösser an der Truhe in der Mitte des Raumes. Es sprang auf. Es war wohl nicht genug verdreht worden… Meine Freunde fanden auch noch Schlüssel und Codes. So schafften wir es, die Truhe neben der Decke zu öffnen. Darin war eine Ratte, eine Kiste mit einer Schachfigur drin und ein Schlüssel. Wir fanden noch mehr Schachfiguren und einen Zettel auf dem stand, wie man die Schachfiguren hinstellen musste. Plötzlich ging das Licht aus und ein UV-Licht ging an. Auf dem Bild stand in UV-Schrift ein Code. Nach vielen weiteren Schlössern und Codes hatten wir es geschafft. In der Truhe in der Mitte lag ein Zettel und leckere Flöten-Erdbeerlollies. Die Nonne sagte, dass wir die bisher zweitschnellste Gruppe waren. Die schnellste Gruppe war zwei Minuten schneller gewesen. Wir hatten noch 16 Minuten Zeit Nachdem wir im Escape-Room waren, gingen wir in Hameln picknicken. So endete ein erlebnisreicher Tag.


Von: Mia Littmann