03.03.2020

Skifreizeit 2020

in Sankt Valentin am Reschenpass


Um 6 Uhr am Sonntagmorgen ging es mit den 5 (Ski-)Lehrern, Frau Kabuth, Herrn Hochmann, Herrn Kabuth, Frau Wielage und Herrn Jurak, los: Wir brachen auf zu einer zehnstündigen Reise in einem komfortablen Bus. Das Ziel war das schöne St. Valentin am Reschenpass in Südtirol. Dort angekommen konnten wir zum ersten Mal die Kochkünste des tollen Hotels genießen, nachdem wir ein paar Häuser weiter unsere bereitgestellte Skiausrüstung abgeholt hatten. Neben großzügigen Zimmern und einem Saunabereich zum Entspannen, verfügte das Hotel Mall vermutlich über das beste WLAN in ganz Italien.

 

Am Montag ging dann der Spaß des Skifahrens los. In insgesamt fünf Gruppen ging es hoch in das sonnige Schöneben, wo die Skilehrer mit uns die unterschiedlichsten Übungen machten, von einbeinig fahren oder carven bis zu richtig fallen oder laufen mit Skischuhen. Wir machten die Pisten durch rasantes Fahren und lange Pausen unsicher und ließen durch eingeklemmte Stöcke und lautes Gelächter die Lifte zittern.

Nach den weißen Skitagen ging es zum Aufwärmen in den Saunabereich oder in die heiße Dusche. Anschließend entspannten und regenerierten wir ein wenig auf den Zimmern, bevor wir ein ums andere Mal das leckere viergängige Menü genießen konnten.

Natürlich durften auch die Abendevents nicht fehlen: Wir erlebten ein stimmungsvolles Kickerturnier mit spannenden Spielen, lieferten uns in spaßigen Teamspielen ein Punkterennen zwischen den einzelnen Skigruppen und traten den Weg zum traditionellen Nachtrodeln an.

Auf dem langen und heftigen Anstieg folgte mit den Holzschlitten die lang ersehnte Schlittenabfahrt. Wir fuhren nacheinander in Zweiergruppen los, nahmen Tempo auf, kriegten die Kurven nicht, blieben abseits der Piste stecken, fielen vom Schlitten, fuhren neu an und erreichten schließlich das Ziel. Dort gingen die Berichte der jeweiligen Rutschpartien dann in gegenseitiges Einseifen über und endeten in einer gigantischen Schneeballschlacht, in der jeder auf seine Kosten kam. Bis auf einen demolierten Briefkasten und ein wenig gefärbten Schnee endete dieses Ereignis jedoch mehr oder weniger unfallfrei.

Diese schöne Woche verging wie im (Schneep)Flug ;-) und wir stiegen nach einem letzten Abendessen am Samstagabend schon wieder in den Bus, mit dem wir am nächsten Morgen um 4:15 Uhr ziemlich müde im vertrauten Hameln ankamen.

Die Skifreizeit 2020 war ein traumhaftes Erlebnis, in der man neue Freunde fand, mit den Lehrern viel Spaß hatte und gemeinsam eine tolle Zeit erleben durfte. Ein Start in das neue Jahr, wie man ihn sich nicht besser vorstellen kann…

 

 


Von: Fabio Geißler und Leonard Trilken