23.08.2019

Spanienfahrt 2019

nach Salamanca


Um 6 Uhr morgens aufstehen, an einem Sonntagmorgen, tut niemand freiwillig, es sei denn, man fliegt nach Spanien. Acht Schülerinnen, ein Schüler und zwei Lehrerinnen aus der 9f durften vom 17.03.-22.03. für eine Woche das Leben in Spanien kennenlernen.

Pünktlich um 7:30 Uhr trafen wir uns in der Eingangshalle des Hamelner Bahnhofes, um über Hannover mit dem Zug nach Hamburg zu fahren und von dort den dreistündigen Flug nach Madrid anzutreten. In Madrid gelandet, ging es auch schon direkt weiter. Ein Bus unserer Sprachschule fuhr uns zu unserem Ziel: das 2 1/2 Stunden entfernte Salamanca. Nach einer langen, aber dennoch erträglichen Reise, trafen wir um ca. 22:30 Uhr das erste Mal auf unsere Gasteltern. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon durch das dunkle Salamanca zu den Wohnungen und dort direkt ins Bett.

Den ersten Tag mussten wir uns erst einmal an die unbekannte Umgebung gewöhnen. Von unseren Gasteltern bekamen wir ein ausgiebiges Frühstück und wurden zur Schule gebracht, damit wir die nächsten Tage alleine den Weg zur ISLA, unserer Sprachschule, finden konnten. Von 10:00 Uhr bis 13:50 Uhr hatten wir „Unterricht“, was sich eher als spielerisches Lernen und Erklären der spanischen Kultur herausstellte. Nach einem typischen Mittagessen in den Familien erkundeten wir, gemeinsam mit einem Lehrer der Sprachschule, die Stadt und ihre beiden Kathedralen von innen.

Am zweiten Tag machten wir nach der Schule eine „Really fotográfico", bei der wir an Sehenswürdigkeiten in Salamanca interessante Fotos schießen sollten. Abends besuchten wir ein Microteatro inmitten der Stadt. In einem kleinen gemütlichem Raum führte uns eine Zauberin ihre besten Tricks vor, wie zum Beispiel einen Kartenstapel aus einer Hand von jeweils zwei Schülerinnen einfach so verschwinden zu lassen. Nach der Vorführung saßen wir noch alle gemütlich zusammen an der Bar des kleinen Theaters und gingen dann durch die beleuchtete Stadt nach „Hause“.

Am Mittwoch mussten wir nach der Schule mehrere Aufgaben in kleinen Gruppen bewältigen. Wir sollten unter anderem verschiedene Informationen über Salamanca herausfinden und mit einer möglichst großen Gruppe Einheimischer zu einem typischen spanischen Lied tanzen. Was erstmal ganz einfach klang, stellte sich später als eine Nerven zerreißende Challenge heraus. Direkt danach wurde es aber wieder spaßig. Die Sprachschule bot einen Salsakurs am Abend an, bei dem mit viel Spaß die ersten Tanzschritte gelernt wurden. Die "Nicht-Tänzer" Anton, Marlene und ich gingen gemeinsam mit Frau Rochlitz noch einmal auf die Kathedralen, um von dort aus den Sonnenuntergang über Salamanca zu beobachten. Definitiv einer meiner „Favorite Moments“ der ganzen Reise.

Der Donnerstag war dann auch schon unser letzter Schultag und der letzte Tag, den wir noch ganz in Salamanca erlebten. Den Vormittag verbrachten wir wie immer in der Schule, doch das regulär üppige Mittagessen in den Gastfamilien musste dieses Mal etwas leichter ausfallen, denn danach war ein Churros-Essen und eine Tapastour durch das nächtliche Salamanca geplant, bei der wir an verschiedenen Tapasbars kleine, typische, aber auch definitiv ungewöhnliche spanische Köstlichkeiten probierten.

Dann war auch schon der Tag der Abreise gekommen. Früh am Morgen nahmen wir den Bus zum Madrider Flughafen. Nachdem wir sicher gelandet waren und nach kurzem Warten auch unseren Zug bekommen hatten, kamen wir endlich am Abend in Hameln am Bahnhof an, wo unsere Familien uns schon erwarteten. Nach einem kurzen Abschied fuhr dann jeder wieder in sein "richtiges" Zuhaue.

Insgesamt kann man sagen, dass es eine super Erfahrung war, mit tollen und lustigen Momenten. Jeder hat sich relativ schnell an die Gastfamilien gewöhnt und an die doch etwas andere Kultur. Abschließend wollen wir uns nochmal bei allen MitschülerInnen bedanken, aber besonders bei Frau Rochlitz und Frau Bock, für das Organisieren und Begleiten der Reise. Dies wissen wir alle sehr zu schätzen.


Von: Marlene und Jette (9f)