21.11.2021

Keine Chance für Matheleugner!

Die "Lange Nacht der Mathematik am Vikilu"


Keine Chance für Matheleugner!

Was bringt 10 Schülerinnen, 7 Schüler und drei Lehrkräfte dazu, sich am Ende einer langen Schulwoche noch einmal auf den Weg zu machen, um bis spät in die Nacht mit Gleichgesinnten mathematische Probleme zu wälzen? Offenbar der Spaß am Knobeln in Gesellschaft. Känguru, Matheolympiade oder auch der Bundeswettbewerb Mathematik: In der Regel brütet man hier allein über den Aufgaben. Und wenn man dann in die falsche Richtung denkt, ist es oft schwer, die Sackgasse wieder zu verlassen.

Nun also die „Lange Nacht der Mathematik“. Eigentlich war sie als schulübergreifendes Event am Schillergymnsaium unter der organisatorischen Leitung des Schülerforschungszentrums (SFZ) geplant gewesen. Im Vorfeld erschien das aber wegen der aktuellen Coronalage doch zu riskant. Also fix umgeplant, so dass von 14 Stunden Bearbeitungszeit nur 5 ½ Stunden übrig blieben. Für das Vikilu wurde der Neubau der elften Klassen als Austragungsort gewählt. Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil!

Schon gegen 18:00 Uhr trudelten die ersten Knobler ein. Um 18:30 Uhr war die Truppe vollständig versammelt und wurde durch ein kurzes Opens external link in new windowVideo auf den Wettbewerb eingestimmt.

Dann ging es endlich an die Aufgaben – und die hatten es in sich! Pro beteiligter Jahrgangsstufe (6/7, 8 und 10) standen drei Runden mit je 10 Aufgaben an. Und erst nach vollständiger Bearbeitung ging es in die zweite Runde. Das gelang allerdings trotz tatkräftiger Hilfe von Frau Dittrich, Herrn Röring und Wettbewerbskoordinator Oliver Lange nur unseren beiden „Youngsters“ Soner und Polina. In den Nachbarräumen rauchten ebenfalls die Köpfe, aber die Aufgaben waren eben auch deutlich schwieriger. Hinzu kam, dass man die Lösungen in einem bestimmten Format online eingeben musste. Nach einer Eingabe (egal, ob richtig oder falsch) musste man bis zum nächsten Versuch 10 Minuten warten.

Mit ordentlicher Verspätung wurde Nervennahrung in Form eines üppigen Pizzabuffets geliefert. Danach ging es wieder an Tablet, Smartboard oder Karopapier.

Am Schluss war die Freude über gelungene Lösungen größer als der Frust über Probleme, die sich selbst für die Lehrkräfte als zu kompliziert erwiesen. Die Elterntaxis rollten an und um 0:00 Uhr war alles vorbei.

Nun hoffen wir auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Dann wirklich als „Lange Nacht“ mit Übernachtung und noch mehr Fans der gemeinschaftlichen Knobelei!

 


Von: Oliver Lange