27.04.2022

Teilnahme am 20. KGS-Postbank-(After)-Christmas-Cup der Jungen


Am Dienstag den 29.03.22 war es nach zwei Jahren Pause endlich mal wieder soweit: Die Jungenfußballmannschaft des Vikilu nahm am 20. KGS-Postbank-(After)-Christmas-Cup teil und repräsentierte unsere Schule in einem spannenden Turnier, an dem insgesamt sieben weitere Mannschaften aus den umliegenden Schulen der Region teilnahmen.

Die Mannschaftsfindung erwies sich anfangs als etwas herausfordernd, da Coronaerkrankungen, kurzfristige Verletzungen und private Termine hier und dort einen Strich durch die Rechnung machten und wir deshalb erst am Montag vor dem Turnier das finale Team zusammengestellt bekommen haben.

Am Turniertag herrschte eine große Begeisterung bei den Jungs und wir waren gespannt, wie wir uns gegen die anderen Mannschaften schlagen würden. In unserer Gruppe trafen wir auf die Teams der KGS Salzhemmendorf II, des Albert-Einstein-Gymnasiums Hameln und der Theodor-Heuss-Realschule Hameln.

Die drei Gruppenspiele begannen stets mit einer soliden Leistung, wobei sie Spieler sich gut abgestimmt und auch nach einigen Minuten entsprechend eingespielt haben. Leider fehlte dem Team in entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück, den Ball über die Torlinie zu bringen, sodass die gute Leistung letztlich nicht belohnt wurde. Und nach dem Motto „Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein“ haben wir die Gruppenspiele leider allesamt verloren. Trotz der Niederlagen herrschte auch nach dem Ausscheiden ein starker Teamgeist unter den Jungs und wir waren uns sicher, dass wir das nächste Mal wieder angreifen werden, um den Pokal dann nächstes Jahr ans Vikilu zu holen.

 (Markus Derksen)

Zweiter Platz beim Ladies Cup der KGS Salzhemmendorf

Am Donnerstag, den 31. März fand nach zweijähriger Unterbrechung durch die Corona-Pandemie wieder das alljährliche Fußballturnier „Ladies-Cup“ in der Sporthalle der KGS Salzhemmendorf statt. Mit einem Mädchen-Team war das Vikilu dieses Jahr erneut vertreten und sicherte sich den zweiten Platz. Insbesondere der außergewöhnliche Teamgeist hat uns durch das Turnier begleitet. Bei der Kadergröße konnten nicht alle Spielerinnen gleich viel Spielzeit erhalten. Nicht zuletzt war es aber der grandiosen Unterstützung von der Ersatzbank zu verdanken, dass die Mannschaft um Co-Trainerin Jette Albrecht das Finale erreichen konnte.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Teilnahme und ersten Schwierigkeiten bei der Rekrutierung der Spielerinnen (infolge mehrerer Absagen waren nur sechs Spielerinnen beim ersten Training anwesend) begannen wir zunächst ohne großen Ambitionen die Vorbereitung auf das Turnier. Wie sollten wir auch die Stärke der gegnerischen Mannschaften einschätzen, ohne diese ein Mal gesehen zu haben? Nachdem im letzten Training einen Tag vor Turnierstart dann unverhofft noch mehrere starke Spielerinnen dazugestoßen sind, machten wir uns insgeheim doch noch Hoffnungen auf den Turniersieg. Mit insgesamt elf Spielerinnen traten wir schließlich die Reise nach Salzhemmendorf an.

Mit zwei Siegen gegen die Titelverteidiger der Theodor-Heuss-Realschule und die Zweitvertretung der KGS Salzhemmendorf verlief der Start vielversprechend. Die Niederlage gegen den späteren Turniersieger aus Alfeld im letzten Gruppenspiel bedeutete im Halbfinale als Gruppenzweiter jedoch ein schweres Los: Das Humboldt-Gymnasium aus Bad Pyrmont hatte schließlich mit neun Punkten die Gruppe souverän für sich entschieden. Nach 1:0 Führung und dem Ausgleich in der letzten Spielminute endete das Spiel nach der regulären Spielzeit 1:1. Im Elfmeterschießen gelang dank starker Nerven von Johanna Smit, Luisa Wolter und Mia-Marleen Holste, die allesamt ihren Versuch in den Winkel setzten, der Einzug in das Finale. Ein Wermutstropfen war die Verletzung der bis dahin als sicherer Rückhalt agierenden Torhüterin Luise Pabst, die im Finale nicht mehr antreten konnte.

Im Endspiel kam es dann zu einem Wiedersehen mit dem Team vom Gymnasium Alfeld: Unglücklich mussten wir uns mit 4:5 denkbar knapp geschlagen geben. Dass das Ergebnis nach 0:4 Rückstand so knapp ausfiel, war neben der tollen Moral der Mannschaft besonders einer Spielerin zu verdanken, die das Spiel nach vier Toren Rückstand in einer furiosen Aufholjagd fast noch gedreht hätte. Einen Titel konnten wir nämlich doch gewinnen: Luisa Wolter wurde von der Jury als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Unter anderem durch vier Tore im Finale hat sie sich diese Trophäe durch die herausragende Leistung auch redlich verdient.


Von: Rafael Huisgen