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Leben wie Gott in Frankreich

oder besser:  "Schönheit hat eine Adresse – Paris"

Bericht von einer Exkursion mit Schülerinnen und einem Schüler unseres Vikilu

von Studienrat (und Hobby-Reiseleiter)  Peter Albrecht

Freitag, 01.Mai 2015: Bei vielen Schülerinnen und einem (!) Schüler klingeln am sehr frühen Morgen und auch für manche mitten in der Nacht die Wecker. Es heißt aufstehen. Wenn es jetzt in die Schule ginge, würden sich viele einfach auf die Seite drehen und den Kopf unter die Bettdecke stecken. An diesem 1.Mai, dem Tag der Arbeit, ist aber alles anders. Paris, für den Reiseleiter die schönste Stadt der Welt, ist angesagt, der Koffer war hoffentlich schon am Vorabend gepackt und es kann losgehen.

Um 05.00 Uhr steigen alle frohen Mutes und neugierig auf das, was in den nächsten vier Tagen auf dem Programm steht, in den schneeweißen Bus von Michael Herter ein. Wir sind übrigens die ersten Gäste, die das Schmuckstück betreten dürfen, denn der Bus ist erst am Vortag von MAN ausgeliefert worden. 10 Stunden Busfahrt liegen vor uns, Pausen müssen aufgrund der Lenkzeiten des Fahrers natürlich gemacht werden. Die Zeit wird mit einem kleinen Nickerchen und Filmen über die Flachbildschirme im Bus verbracht. Um 15.30 Uhr erreichen wir planmäßig die französische Metropole – das war nicht anders zu erwarten, ist doch der Reiseleiter nebenberuflich Zugschaffner und lässt nicht nur zu Hause seine Züge auf der Modellbahnanlage planmäßig verkehren. sondern auch seinen Reisebus nach Paris. Der Pariser Himmel zeigt sich an diesem Tag leider nicht von seiner freundlichsten Seite, aber das kann der guten Stimmung in der Gruppe nichts anhaben.      

Montmarte und Sacré Coeur
Der Place du Tertre mit seinen Malern

Nach einem ersten Höhepunkt – dem Montmartre, höchste Erhebung in Paris mit seiner Kirche Sacré Coeur auf der Spitze – geht es in den Untergrund: eine erste Fahrt mit der Pariser Métro. Dichtes Gedränge lässt unsere eher ländliches bzw. kleinstädtisches Flair gewohnten Schüler die Hektik einer 12 Millionen-Metropole spüren – 20% aller Franzosen wohnen in der "Région Parisienne". Unser Fortbewegungsmittel ist in den nächsten Tagen überwiegend die Pariser Métro. Das Métronetz in Paris ist extrem gut ausgebaut. Man sagt von Paris, dass es keinen Ort gibt, der mehr als 200m von der nächsten Métrostation entfernt ist. Nach dem Abendessen und einem bereits 17 Stunden langen Tag ist noch keine Bettruhe angesagt, sondern ein erster Eindruck von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Gruppe ist auf einem "Bateau Mouche" angemeldet. Nach einer einstündigen Fahrt auf der Seine fallen die Teilnehmer müde, aber zufrieden um Mitternacht in ihr Bett.